„Drei Tage im Winter“, das Buch

„Drei Tage im Winter“ von Andrej Krementschouk

Ein Haus in einer winterlichen Stadtlandschaft. Zwei Katzen, eine Hausratte, ein Hund, ein russischer Elitesoldat, der die Menschheit vor einem bevorstehenden nuklearen Krieg rettete, eine dreifache Olympiasiegerin, eine Busfahrerin und andere nicht weniger wundersame Mitbewohner. Sie alle leben gemeinsam in einem kleinen alten Holzhaus. Hoch auf einem Hang gelegen bietet es eine prachtvolle Aussicht über eine russische Kleinstadt.
Zufällig wird Andrej Krementschouk Teil ihrer Welt. Drei Tage und drei Nächte verbringt er dort, tanzend und feiernd. Er hört ihren Geschichten zu.Ein Jahr später, zum Silvesterabend, kehrt er zurück, doch das Haus ist niedergebrannt, seine Bewohner sind verschwunden.
In «drei Tage im Winter» beschreibt Andrej Krementschouk eine Welt, in der Realität und Traum der Protagonisten fließend ineinander übergehen. Die Sehnsucht nach Erfolg, Erinnerung an militärische Präsenz und die Suche nach Halt zwischen Mythos und Wahrheit. Ein sowjetischer Traum, der nie zu enden scheint.

„Drei Tage im Winter“ — Berlin 2014, 60 Seiten, zahlr. Abb., 12,8 x 20,4 cm, broschiert, Deutsch ISBN 978-3-95763-233-3